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PET-Netz Mainfranken / PET-CT / PET-Zentrum

  • Praxis Dres. S. Seybold, C. A. Guhlmann
    Fachärzte für Nuklearmedizin
    Fichtestr. 5
    97074 Würzburg

  • Praxis Dres. J.-U. Eberhardt, M. Scheubeck, E. Peppert
    Bahnhofplatz 2
    97070 Würzburg

  • Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin
    Universitätsklinikum Würzburg
    Direktor: Prof. Dr. A. Buck

    Oberdürrbacher Str. 6
    97080 Würzburg

Seit November 2000 steht unserer Klinik ein Positronenemissions-Tomograph zur Verfügung, der im Rahmen des PET-Netzes Mainfranken gemeinsam mit zwei in Würzburg ansässigen nuklearmedizinischen Fachpraxen betrieben wird.
Die PET ist eine relativ neue Untersuchungsmethode, die vor allem bei Krebserkrankungen, Erkrankungen des Herzens und des Gehirns erfolgreich eingesetzt wird.

Mit einer PET können Stoffwechselvorgänge im Organismus bildlich und quantitativ dargestellt werden. Anhand dieser Untersuchung lässt sich frühzeitig die Art und Schwere einer Erkrankung feststellen bzw. ausschließen oder der Erfolg einer Therapie kontrollieren.
Zur Untersuchung wird in der Regel als Radio-pharmakon die mit dem radioaktiven Fluor-18 markierte Desoxyglucose (FDG) verwendet.
Da diese dem normalen Traubenzucker sehr ähnlich ist, lässt sich mit ihr der Zuckerstoffwechsel von Organen und Geweben darstellen.
Bei speziellen Untersuchungen kann das Radiopharmakon, je nach Art der zu erstellenden Diagnose, abweichen.

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Aufnahme mit PET

Da der bisherige Weg der Datenübermittlung von der Uniklinik an die Praxen sehr umständlich war - die PET-Bilder wurden auf Papier ausgedruckt und mit der Post zugestellt - sind die beiden Praxen seit Mitte 2002 in einem durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Frauen geförderten Projekt teleradiologisch an die Klinik angebunden. Hierdurch wurden die PET-Befundung der ambulanten Patienten deutlich beschleunigt und gleichzeitig die Qualität der Kommunikation mit den Fachpraxen verbessert.